Über den „Nestbautrieb“ oder: Wie Minimann sein Kinderzimmer bekam

(Werbung, da Markennennung) – Wer ist bloß dieser Nestbautrieb? Auf einmal packt er dich und es müssen Möbel verrückt oder gar neu gekauft werden, die Kleidung für das Minibaby muss gewaschen und eingeräumt werden, der Kinderwagen aufgebaut werden, das Kinderzimmer braucht einen neuen Anstrich und ebenso eine passende Dekoration  –  und alles am liebsten gestern statt heute.

Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen: es gibt ihn wirklich, diesen Nestbautrieb. Nun bin ich zwar eine von der Sorte, die in regelmäßigen Abständen und zum Leidwesen ihres Mannes gerne die Wohnung umräumt und umstellt, aber ein Kinderzimmer einzurichten oder umzugestalten ist noch mal etwas ganz anderes.

Dort muss, zumindest für mich, wirklich alles stimmig sein, sollte aber sowohl dem Stil des Papas als auch der Mama entsprechen. Und natürlich muss es kindgerecht sein.

Leichter gesagt als getan. Als unser Minimann unterwegs war, interessierte ich mich noch nicht so sehr für Pinterest und Instagram, als dass ich mir dort zahlreiche Informationen holen würde, so wie ich is heutzutage mache. Dementsprechend bastelte sich Minimanns Kinderzimmer nach und nach zusammen und wurde immer den Bedürfnissen entsprechend angepasst und/oder umgestellt.

Wenn ich die Fotos so betrachte, gefällt es mir trotzdem, das Minimann-Zimmer. Ist es doch unser erstes Kinderzimmer überhaupt, das wir mit Liebe herrichteten und einrichteten.

Dem Kinderzimmer musste unser ehemaliges Schlafzimmer weichen, der Parkettboden wurde neu Abgeschliffen und auch die, wie ich finde, sehr praktische Verbindungstür zu unserem Schlafzimmer bekam einen frischen Anstrich. Obwohl ich eigentlich vorhatte, alles eher farblich neutral zu halten, stellte ich am Ende fest, dass ich doch vieles in Blautönen gewählt habe.

Die Wickelkommode hat der Papa voller Stolz selber gebaut. Eine alte Apothekerkommode, die G. noch aus seiner Studentenzeit besaß, bekam einen neuen Aufsatz und einen neuen Sockel. Die Leisten für den Aufsatz ließen wir uns im Baumarkt schon auf die richtigen Maße zurecht schneidern, so dass wir sie zuhause dann „nur“ noch aneinander dübeln und bohren mussten. Wichtig war uns, dass der Aufsatz sowohl hoch als auch tief genug war, damit Minimann auch später noch genügend Platz darauf hat.

 

Für das Babybettchen entschieden wir uns für das Babybay Maxi, einfach, weil wir uns nicht sicher waren, wie groß unser Minimann sein würde bzw. wie schnell er wachsen würde. Ich muss sagen, es war eine gute Entscheidung, denn obwohl wir die Maxiversion gewählt hatten, wurde es dem Minimann schon nach ein paar Monaten zu eng, so dass er dann in ein Gitterbettchen von Pinolino wechselte, das auch als Juniorbett umgebaut werden kann.

Um eine gemütliche Stillecke zu kreieren, entschied ich mich für einen bequemen, großzügigen Sessel, den ich bereits seit meiner Studienzeit besaß und der stets ein heißbegehrter Sitzplatz unter meinen Freunden war. Ein kleines Regal rundete das Eckchen ab.

Der lustige Knöpfe-Teppich war ein großer Wunsch meines Mannes und durfte natürlich im Kinderzimmer nicht fehlen.

Leider sind die Bilder absolute Laien-Bilder, daher entschuldigt bitte die schlechte Qualität. Ich werde versuchen, mich zu bessern. 😉

Übrigens: Der Minimann schlief die ersten Monate natürlich bei uns im Zimmer. Aber zum Kinderzimmer einrichten gehört das Bettchen natürlich auch dazu, stimmt’s?

Nochmal zurück zum Nestbautrieb. Auch wenn ich bei unserem Minimann schon sehr nestbautriebig war, so ist es in der jetzigen Schwangerschaft mit dem Minimädchen noch ausgeprägter. Mittlerweile habe ich mir so viele Inspirationen und Anregungen via social Media geholt, dass ich tausend Ideen aber wenig Platz zum umsetzen habe. Mal sehen, wie es sich in der nächsten Zeit weiterentwickeln wird.

Wir sind übrigens auf der Suche nach einem schönen Kinderbett für den Minimann. Mir schwirrt auch schon ein Bestimmtes im Kopf herum, aber vielleicht habt ihr noch Vorschläge für mich?

Bis dahin, macht es gut.